Klettergebiete Inland

Freitag, 4. Mai 2007

Bouldern in der Pfalz

Ui ui ui - lange Zeit ist seit dem letzten Geschreibsel vergangen - aber jetzt muss, nach Aufforderung von PasQualle, ein neuer Bericht geschrieben werden...

So, wir waren also in der Pfalz, genauer gesagt, auf einem Campingplatz bei Maikammer. Eine genauere Diskussion der Platzqualität wird hier übergangen, da unser Spannweitenman (der Kerl vom oben genannten Blog, siehe auch Abbildung 1.1) ja schon Stellung genommen hat.


Abb. 1.1 Nackte Wahrheit

Was lässt sich also berichten? Vorherrschende, eher sogar alleinherrschende Gesteinsart in der Pfalz ist Sandstein, wobei dieser sehr porös und brüchig ist, und von daher oftmals als Sand auf dem Boden endet. So haben wir jetzt die Erfahrung gemacht, dass viele Routen, die wir uns aufgrund der Schwierigkeitsbewertung im Füher ausgesucht haben, für uns nicht mehr machbar waren. Alles in allem scheint das Gebiet recht schnellebig zu sein: Route kaputt, dann machen wir da hinten ne neue! Deshalb ist ein aktueller Führer zu empfehlen.

Literatur: Pfalz und Nordvogesen en Bloc. Verlag Panico

Auf der anderen Seite gibt es auch beständigere Routen. An diesen kann nix brechen, da hier nur Sloper die Wand hoch führen. Ingesamt ist die Klettercharakteristik immer ähnlich. Sitzstart in übelsten Positionen, Füße irgendwo unterkriegen, Dynos, Mantle,.... eben dass was Boulderer so lieben:-)

In 3 Tagen haben wir ebensoviele Gebiete "bestiegen", welche da waren

1. Kalmit Felsenmeer
2. Haardt
3. Wartenberg

Diese gehören zu den größeren Gebieten der Gegend. Vom Haardt, welches im Führer als absolut lohnenswertes Ausflugsziel angepriesen wird, waren wir etwas enttäuscht. Die Stadtverwaltung Bad Dürkheim scheint wohl auch etwas gegen Boulderer zu haben, denn seit über einem Jahr ist Magnesia dort verboten. Die anderen beiden sind jedoch absolut empfehlenswert.


Abb. 1.2 Wartenberg


Abb. 1.3 Hand an Wand:-)

Montag, 1. Mai 2006

Uracher Alb

Die Uracher Alb ist ein rieseiges Klettergebiet, südlich von Stuttgart auf der mittleren schwäbischen Alb gelegen. Sie hat einen eigenen Kletterführer.

Literatur: Uracher Alb, Verlag Panico
ISBN 3-926807-78-4

Besucht haben wir bis jetzt nur den Wiesfels, der gut für Anfänger geeignet ist. Allerdings ist an schönen Tagen auch entsprechend viel Verkehr am Fels.

Höhe: 10 bis 20m
Routenzahl: 44
Schwierigkeit: 4 bis 8

Zugang: Mit dem Auto von Reutlingen kommend Richtung St. Johann auf der Alb. Am Gestütshof links abbiegen und auf Wanderparkplatz parken. Im Gestütshof findet sich auch ein netter Biergarten. Von hier aus in ca. 15 Minuten zum Fels.


Sonntag, 30. April 2006

Frankenjura



Riesiges Klettergebiet zwischen dem Städtedreieck Bayreuth, Nürnberg und Bamberg. Nähere Infos und Topos gibts bei frankenjura.com

Die Absicherung ist in einigen Bereichen eher mäßig bis schlecht. Die Felsen sind in 3 Zonen eingeteilt: Zone 1: Kletterverbot, Zone 2: Klettern erlaubt, neue Routen verboten, Zone 3: Klettern und Erschließung neuer Routen erlaubt. Bitte immer auf die Schilder an den Felsen achten.

Im Frankenjura gibts auch einige Bouldermöglichkeiten - Infos hierzu gibts bei boulderrausch.de

Rosenstein Heubach

Das Klettergebiet Rosenstein direkt über Heubach bei Schwäbisch Gmünd gelegen, teilt sich in drei große Felsregionen, Westfels, Mittel(Sofien)Fels und Ostfels, auf. Kletterei in den unteren Schwierigkeitsgraden findet sich haupsächlich am Sofienfels.

Noch zu beachten: Absicherung gut bis sehr gut, Routen teilweise sehr abgespeckt, Helm empfehlenswert, da öfters mal lose Steinchen runterkommen. Nach Regen trocknet der Fels relativ schnell. Am Wochenende bei schönem Wetter ziemlich überlaufen.

Literatur: Ostalb, Verlag Panico
ISBN 3-926807-52-0

Höhe: Westfels <30m, Sofienfels <20m,
Ostfels <40m
Gesteinsart: Kalkstein
Schwierigkeit: Westfels 6- bis 10,
Sofienfels 3+ bis 8+, Ostfels 5 bis 8

Zugang: Von Heubach ausgeschildert zum Wanderparkplatz. Zugang zu den einzelnen Felsen auf Tafel am Parkplatz..

Hessigheimer Felsengärten



Wunderschön am Neckar gelegenes Klettergebiet bei Hessigheim, zwischen Stuttgart und Heilbronn. An schönen Tagen beliebtes Ausflugsziel von Kletterern aus ganz Süddeutschland, von daher kann es auch mal eng werden.

Noch zu beachten: Absicherung eher mäßig, Routen teilweise sehr abgespeckt, Helm empfehlenswert, da öfters mal lose Steinchen runterkommen. Nach Regen dauert es einige Zeit, bis der Fels und vor allem der Boden abgetrocknet sind.

Literatur:
Lenninger Tal, Verlag Panico ISBN 3-926807-72-5

Höhe: 7-15m
Gesteinsart: Muschelkalk
Schwierigkeit: 3-9

Zugang: Mit dem Auto von Hessigheim Richtung Ottmarsheim den Berg hochfahren. In den zweiten Feldweg (Aussiedlerhof) einbiegen und bis zum Wanderparkplatz fahren. von dort aus in knapp 10 Minuten zu Fuss in die Felsengärten.

Aktuelle Infos zu Sperrungen gibt es bei Climbing.de






Status

Online seit 1315 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 14. Jul, 17:48

Kletter News

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this topic

twoday.net AGB

Alle Links in Popups öffnen

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

Visitors